Start/News/Veeam für OpenShift Virtualization
DATACENTER · 2 min Lesezeit · Engineering-Notes

VEEAM SICHERT
JETZT KUBEVIRT-VMS
AUF OPENSHIFT.

Mit Backup & Replication 13.1 zieht Veeam in den OpenShift-Cluster ein. VMs, die bisher niemand gesichert hat, landen damit in denselben Jobs, Repositories und Lizenzen wie die VMware-Maschinen daneben.

OPENSHIFT CLUSTER KubeVirt VMKubeVirt VM KubeVirt VMKubeVirt VM VEEAM KUBEVIRT PROXY per Helm im Cluster VBR 13.1 eine Konsole Jobs · Retention · VUL HARDENED LINUX · IMMUTABLE OBJECT STORAGE · S3 SOBR · TAPE bestehende Repositories, unverändert Der Proxy läuft im Cluster, die Steuerung bleibt in der VBR-Konsole. Ziel sind dieselben Repositories, die heute schon die VMware-Backups aufnehmen.

Wer VMs von VMware auf Red Hat OpenShift Virtualization umzieht, hat am ersten Tag ein Backup-Problem. Die vSphere-APIs fehlen, VADP fehlt, und das bestehende Backup-Werkzeug sieht die migrierten Maschinen schlicht nicht. Veeam schließt diese Lücke jetzt.

01 WAS BISHER FEHLTE

Für containerisierte Workloads gab es mit Veeam Kasten längst eine Antwort. Für klassische VMs, die auf KubeVirt weiterlaufen, gab es keine. Wer nicht ein zweites Backup-Produkt einführen wollte, stand vor der Wahl zwischen Lizenzkosten, Schulung und getrennten Runbooks.

02 WIE ES FUNKTIONIERT

Die Integration besteht aus zwei Teilen. Auf der VBR-Seite kommt ein Plug-in dazu, im Cluster läuft der Veeam KubeVirt Proxy. Der Proxy wird als Helm-Chart in einen eigenen Namespace installiert und meldet sich über ein Token am Backup-Server an. Mehr braucht es an Vorbereitung nicht.

Danach findet VBR die VMs über die KubeVirt-API selbst. Neue Maschinen tauchen automatisch auf und lassen sich sofort einem Job zuweisen. Für das Team ändert sich an der Bedienung nichts.

13.1
VBR Mindestversion
Helm
Proxy im Cluster
VUL
bestehende Lizenzen
Any
Hypervisor beim Restore

03 WAS DAMIT GEHT

  • Active Full, inkrementell und synthetisch, wie bei jedem anderen Job
  • Alle VBR-Repositories: SOBR, Objektspeicher, Hardened Linux und Tape
  • Backup Copy für die zweite Kopie an einen anderen Standort
  • File-Level Recovery direkt aus dem Backup, ohne die ganze VM zurückzuholen
  • Restore in andere Cluster, Namespaces, Storage Classes und Netze
  • Rückspielen auf jeden von VBR unterstützten Hypervisor, auch zurück auf vSphere oder Hyper-V

Lizenziert wird pro VM über die Veeam Universal License. Bestehende Kontingente gelten weiter, ein separates Produkt braucht es nicht.

WICHTIG ZU WISSEN

Der KubeVirt Proxy ist für VMs gedacht. Für containerisierte Anwendungen im selben Cluster bleibt Veeam Kasten das passende Werkzeug. Beides schließt sich nicht aus, deckt aber unterschiedliche Workloads ab.

04 UNSERE EINSCHÄTZUNG

Für alle, die den Weg weg von VMware gehen, fällt damit ein Argument gegen OpenShift Virtualization weg. Das Backup bleibt dort, wo es war, samt Immutability auf den gehärteten Repositories und den gewohnten Aufbewahrungsregeln.

Wir betreiben OpenShift und Veeam ohnehin beide im eigenen Rechenzentrum. Wenn Sie eine Migration planen und wissen wollen, wie das Backup danach aussieht, sehen wir uns das gemeinsam an. Sprechen Sie uns an.